Meiner Beobachtung nach hat sich im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Deutschland ein Klima der Angst breitgemacht. Erschüttert hat mich, dass das offensichlich, wie aus einem internen Strategiepapier des Bundesinnenministeriums hervorgeht, die gezielte Absicht der Politik war und, wie wir die letzten Monate erleben durften, über viele Medien aktiv verbreitet wurde.

Das steht im krassen Kontrast zu dem, was ärztliche und therapeutische Arbeit ausmacht, nämlich primär Hoffnung zu geben, dazu beizutragen, dass Lösungen gefunden werden und Menschen in Sicherheit und Freiheit sich entfalten können.

Das Leben strebt nach vorne und oben, die Pflanzen strecken sich dem Licht entgegen. Die oben beschriebene Strategie ist daher massiv destruktiv und einfach nur traurig.

Daher möchte ich dem die Worte eines integeren Menschen entgegesetzen, der über jeden Verdacht von manipulativen Absichten erhaben ist.

Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,

dass ich liebe, wo man hasst;

dass ich verzeihe, wo man beleidigt;

dass ich verbinde, wo Streit ist;

dass ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist;

dass ich den Glauben bringe, wo Zweifel droht;

dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;

dass ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert;

dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.

Herr, lass mich trachten, nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste;

nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe;

nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe.

Denn wer sich hingibt, der empfängt;

wer sich selbst vergisst, der findet;

wer verzeiht, dem wird verziehen;

und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben. Amen.

(Franz von Assisi)